Optimismus bestimmte die Stimmung bei der Jahresmitgliederversammlung des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB), zu der rund 50 Mitgliedsvertreter nach Velbert gereist waren.

Zwar bleibe der Wohnbau deutlich hinter den Bedarfsmengen zurück, dennoch verströmte auch Karl Kristian Woelm, der Vorstandsvorsitzende des FVSB, eine positive Grundstimmung: „Die Zahl der Baugenehmigungen steigt, wenn auch auf einem niedrigen Niveau, der Öffentliche Bau wächst, besonders hochwertige Bauten wie beispielsweise Schulen stehen an und vermutlich werden einige Unternehmen von der Wehrertüchtigung im Land profitieren.“
Sehr kritisch sieht er den Reformstau in unserem Land und die weiter zunehmende Bürokratisierung der Wirtschaft auf allen Ebenen, aber genau da setze die Verbandsarbeit an und unterstützt die Mitgliedsunternehmen maximal. „Hier im Fachverband wird sondiert, Informationen aufbereitet und bei kniffligen Themen externe Expertise eingeholt – das ist eine große Hilfe bei unserer täglichen Arbeit“, lobte Woelm.
Des Weiteren referierte Monika Menz, Rechtsanwältin der Kanzlei Nusser Franssen, über den Cyber-Resilience-Act (CRA), der alle Produkte mit digitalen Elementen wie Datenschnittstellen betrifft. „Messen im Zeitalter von KI: An der Schwelle zwischen Experiment und Integration“ behandelte der Vortrag von Max Reichert vom Verband der Messewirtschaft (AUMA). Im Anschluss folgten die Erläuterung von Julia Goerke von Sphera zum Thema LCA-Tool sowie der Bericht von Hans Weissenböck, Generalsekretär der ARGE, dem europäischen Schloss- und Beschlagverband. Auch FVSB-Geschäftsführer Stephan Schmidt berichtete über die aktuelle Arbeit im Verband.