
Die Baugenehmigungen steigen wieder, wie verschiedene Medien mit Berufung auf das Statistische Bundesamt berichten. Sowohl im Bereich der Wohnungen (+11,6%) als auch bei den Einfamilienhäusern (+21,7%) stieg demnach die Zahl der Baugenehmigungen ordentlich an. Auch die Bauwirtschaft spürt Rückenwind.
„Das Baujahr beginnt mit einem Hoffnungsschimmer“, sagt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe. „Im Hochbau lagen die neuen Aufträge rund 10 Prozent über dem Vorjahreswert, im Tiefbau waren es etwa 14 Prozent mehr.“ Besonders auffällig sei der Zuwachs im Wohnungsbau: Hier stiegen die Bestellungen um mehr als 36 Prozent.
Da der Wohnungsbau allerdings auf einem extrem niedrigen Niveau lag, warnt Pakleppa vor zu viel Euphorie. Der Handlungsdruck für die neue Bundesregierung bleibe hoch. „Wir brauchen Investitionen im Wohnungsbau. Bezahlbarer Wohnraum ist und bleibt eine zentrale soziale Aufgabe.“
Auch die Umsatzzahlen zeigen ein Plus: Laut Statistischem Bundesamt erwirtschaftete das Bauhauptgewerbe im Januar rund 5,7 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 13 Prozent. Der Wohnungsbau kam dabei auf etwa 1,3 Milliarden Euro (+7,0 %), der Wirtschaftsbau auf 2,7 Milliarden Euro (+13 %), der öffentliche Bau auf rund 1,7 Milliarden Euro (+18,5 %).